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Leider kam es vor wenigen Tagen zu einem
tragischen Unglück bei einer Schule
in Baden-Württemberg in Winnenden.
Ein Schüler lief Amok und ballerte
wie wild in der Schule herum. Der Schüler
war depressiv und unglücklich, doch
es dauerte nicht lange bis sie genau von
dem Sprachen was wir uns schon gedacht und
auch erwartet haben. Es sind die Killerspiele!
Das erste Mal passierte es vor sieben Jahren
in Erfurt, dann am 20. November 2006 an
der Geschwister-Scholl-Realschule in Emsdetten
(Nordrhein-Westfalen ) und nun in Winnenden.
Es wird immer wieder gesagt, diese Killerspiele
sind schuld. Dass es aber andere Gründe
haben könnte, davon wird nicht gesprochen.
Die Jugendlichen waren aber nicht nur Zocker
sondern hatten auch andere Probleme und
dass nicht zu wenig. Oft waren sie einsam,
waren sozial isoliert und wurden von den
Eltern vernachlässigt.
Die Frage ob hier das Problem liegt oder
die Schule mit Schuld ist, wird nicht gestellt.
Wir haben herausgefunden, dass die Eltern
des Erfurter Amokläufers berichteten,
dass die Mutter keine Zeit für ihren
Sohn hatte, dass der Vater alle Interessen
seines Sohnes verteufelte. Sie haben ihn
nie gefragt ob er überhaupt Spaß
an dem Sport hatte, nein er wurde einfach
angemeldet und er musste gehen. Viele Eltern
machen diesen Fehler. Sie finden dieses
Hobby toll und dann soll es auch gemacht
werden.
Genauso wie ihr Kind dann einfach aufs
Gymnasium geschickt wird. Es wird nicht
gefragt ob er dies überhaupt packt,
nein er muss so eine Ausbildung haben und
damit basta. "Ach Du packst dass schon"
heißt es in den meisten Fällen
und damit ist die Sache abgehakt. Oder liegt
der Fehler an der Schule? Nein niemals.
Es sind weiterhin die Killerspiele.
Bei dem Erfurter Fall war es so, dass der
Schüler schlicht und ergreifend überfordert
war, er hatte schlechte Noten und wurde
von der damaligen Rektorin von der Schule
verwiesen, weil er ein gefälschtes
ärztliches Attest vorgelegt, damit
er bei einer Prüfung nicht durchfällt.
Gut man sollte so was nicht machen, doch
warum griff er zu diesem Notanker? Er hatte
schlicht und ergreifend Angst zu versagen.
Die Reaktion der Rektorin war übertrieben
und es hätte verhindert werden können,
indem sie Kontakt zu den Eltern aufgenommen
hätte, was aber nicht geschah. Und
dass nur, weil er bereits 18 Jahre alt war
und somit schon volljährig.
Im Falle Emsdetten wurde von der Polizei
nach deren Erkenntnissen als Motiv „allgemeinen
Lebensfrust" angegeben, Er blieb 2
Mal sitzen und wurde von den Schülern
gemobbt. Es gibt schlimmeres als wenn man
gemobbt wird und man sich nur noch als Depp,
Versager und Luser zu fühlen. Kinder
können so gemein sein.
Die Elter haben heutzutage keine Zeit mehr
für ihre Kinder. Sie müssen Arbeiten
und zwar sehr hart. Die Eltern sowie die
Kinder sind einem enormen Leistungsdruck
ausgesetzt und da bleibt vieles auf der
Strecke. Es ist keine Zeit mehr für
den einzelnen, denn die derzeitige Gesellschaft
hat zu einer Ellenbogengesellschaft geworden.
Bastian B. aus Emsdetten kündigte
seine Tat zweieinhalb Jahre zuvor in einem
Internetforum an und war also von langer
Hand geplant. Auch dieser Amokläufer
war sozial isoliert und kam mit sich und
seiner Umwelt nicht klar, genauso wie Steinhäuser
vor sieben Jahren. Die Polizei fand heraus,
dass eine Liste über die Zielopfer
angelegt wurde, welcher er umbringen wollte.
Bei dem neuen Amokläufer war es so,
dass er psychische Probleme hatte und mit
sich und der Welt nicht mehr klar kam. Auch
hier wurde ein Schüler gemobbt und
ausgegrenzt. Er war ein einsamer Außenseiter
mit wenigen Freunden.
Bitte schreibt eure Meinung und auch die
eigenen Erfahrungen ins Forum,
denn es würde uns wirklich interessieren,
was ihr momentan in der Schule erlebt und
wie ihr darüber denkt.
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Copyright März 2009 by 3DChip
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| Autor:
Sonja Jaspers aka "Chimära" |
| Quelle:
Wikipediea, Phönix und Bild.de |
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