
Einleitung
kaum
legt sich die erste sanfte Staubschicht
auf die Geforce 3 TI Grafikkarten,
denn ca. 5 Monate seid der Veröffentlichung
des Geforce 3 TI´s, sind doch
schon eine recht lange Zeit ,präsentiert
nVIDIA seine neueste Chipentwicklung
Namens Geforce 4. Zu den Geforce 4
gehören zwei Varianten, die Geforce
TI und die Geforce 4MX. Wir freuen
uns, das wir hier unseren GeForce
4 MX440 Vergleichstest präsentieren
dürfen. Die Grafikkartenhersteller
Leadtek
und Gainward
waren so freundlich und stellten uns
jeweils eine GeForce 4 MX440 zur Verfügung.
Die
Geforce 4MX Technik im Überblick:
Beim
Geforce 4 MX (NV17) hat NVIDIA mal
wieder das alte Konzept herausgekramt,
das wir ja schon von den Geforce 2MX
Chips kennen. Man nehme ein Messer
und beschneide ein wenig die 3D Features.
So fehlt der GPU ein programmierbarer
Vertex-Shader und selbst der Pixel-Shader
ist stark abgespeckt und nicht programmierbar.
Es gab auch keine neue Transform &
Lighting Engine, diese entspricht
immer noch der T&L Engine die
vor zwei Jahren in den alten Geforce2
Chips verbaut wurden. Geforce4-MX
Chips besitzen zwar mehr Bandbreite
und somit höhere Grafikleistung.
Die Chips können aber durch die
veraltete T&L-Engine und fehlende
3D Features wie z.B. Environment Bump
Mapping keine verbesserten 3D-Effekte
ermöglichen. 
Die Neuerungen
des Geforce 4 MX Chips:
nView
Display Technologie:
Das neue
daran ist, das nun auch wie bei ATI´s
Radeon-Grafikkarten, die Geforce 4
Karten über zwei getrennte 350
MHz schnelle RAMDACs verfügen,
sowie über TDMS Transmitter die
es ermöglichen 2 Bildschirmen
zur gleichen Zeit getrennt anzusteuern.
Mit den Treibern können diese
Features für jeden Monitor geregelt
werden.
Lightspeed
Memory Architektur II (LMA):
Wie in der oberen Abbildung
ersichtlich, ist der Crossbar-Memory-Kontroller
bei den GeForce 4 MX Chips leider
nur in der Sparversion verfügbar.
Normalerweise wird beim Geforce TI
der Speicherzugriff über 4 Controller
geregelt, bei den Geforce 4MX Chips
dagegen wurden 2 der Controller eingespart,
das reduziert die Speicherbandbreite
und verringert dadurch die Leistung
der Grafikkarte erheblich.
AccuView Antialiasing Engine:
Löst das von der GeForce3
TI bekannte FSAA Verfahren "HRAA"
Anti-Aliasing (AA) - Hochauflösendes
Anti Aliasing, ab. Bei dem neuen
Verfahren soll es zu einer deutlich
verbesserten Darstellungsqualität,
so wie zu einer enormen Leistungssteigerung
kommen.
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Zum
Vergrössern Klicken
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NV17-Sparversion
Weder
Pixel- noch ein Vertex-Shader
sind drin. Beim GeForce 4
MX Chip wurden alle Funktionen
direkt in die GPU integriert
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Das Model von Leadtek hört
auf den Namen WinFast A170 DDR T
und das Model von Gainward heisst
Geforce 4 Powerpack Pro/600 TV "Goldensample".
Hier nun die Vorstellung beider
Karten im einzelnen.
Die Leadtek WinFast
A170 DDR T
Diese Grafikkarte besitzt
wieder einen absoluten Blickfang.
Denn auf dieser Karte, die in schlichtem
grünen PCB daher kommt, thront
ein extravaganter Kühler, der
sich in strahlendem Silber präsentiert
und über ein ausgeklügeltes
Kühlungssystem verfügt.
Auf der einen Seite des Kühlers
wird die Luft angesaugt und auf der
anderen Seite mit der erwärmen
Chipluft hinaus befördert. Den
Kühler kann man sich wie eine
Röhre vorstellen, in dessen Mitte
ein ziemlich grosser Lüfter angebracht
ist. An den Seiten, und unter dem
eigentlichen Lüfter befinden
sich feine Kühlrippen, die die
Wärme abgeben. Die Grafikkarte
besitzt 64MB DDR SG-RAM von Samsung
mit 4ns Zugriffszeit. Leadtek bestückt
die WinFast A170 DDR T mit einem normalen
TV-Ausgang, bei dem das TV-In-Signal
fehlt. Auch die TH-Version mit Hardware
Monitoring kommt mit herkömmlichem
TV-Ausgang daher. Ein DVI-Ausgang
ist nicht auf dem Board .
Hier einige Bilder
der Leadtek WinFast A170 DDR T
Die Gainward Geforce
4 Powerpack Pro/600 TV GS
Gainward hat einen
unpassenden verwirrenden Namen für
seine Geforce 4MX440 Grafikkarte verwendet,
den hatte man sich durch Modelle der
wie z.B. bei der Geforce3 Ti200/480
daran gewöhnt, das die letzte
Zahl im Produktnamen den Speichertakt
der Grafikkarte meint, so trifft das
in diesem Falle leider nicht zu, den
der höchst mögliche Speichertakt
ist bei dieser Karte 440Mhz DDR und
nicht 600 MHz DDR wie man vom Produktnamen
erwarten dürfte. Das veranlasste
sogar ein bekanntes grösseres
Online-Magazin zu einer versehentlichen
Falschangabe des Speichertaktes.
Die Gainward Geforce
4 Powerpack Pro/600 TV GS Grafikkarte
sticht einem gerade zu ins Auge, da
sie in einem leuchtend rotem PCB-Kleid
gewandet ist. Bei der Grafikkarte
handelt es sich um eine Golden Sample,
die man wie alle Gainward Grafikkarten
der GS-Serie sehr gut Übertakten
kann. Ihr Kühler ist nicht so
spektakulär, er erfüllt
aber seinen Zweck und sieht dazu sehr
originell aus. Auch Gainward verbaut
genauso wie Leadtek, 64MB des hochwertigeren
DDR-SGRAM von Samsung mit 4ns Zugriffszeit.
Die Geforce 4 Powerpack Pro/600 TV
GS hat einem normalen TV-Ausgang,
bei dem das TV-In-Signal fehlt. Auch
hier ist wie bei Leadteks Winfast
A170 kein DVI-Ausgang auf dem Board.
Hier einige Bilder
der Gainward Geforce 4 Powerpack Pro/600
TV GS
Technische Daten
der beiden Geforce4 MX440 Grafikkarten:
|
|
Leadtek
WinFast A170 DDR T
|
Gainward
Geforce 4 Powerpack Pro/600
TV "Goldensample"
|
| Grafikprozessor:
|
NVIDIA
Geforce 4 MX 440 |
NVIDIA
Geforce 4 MX 440 |
| Herstellung:
|
0,15
Mikron |
0,15
Mikron |
| Codename: |
NV17
|
NV17
|
| Speichergröße: |
64MB
DDR 4ns
|
64MB
DDR 4ns
|
| Speicherbus: |
128Bit
|
128Bit
|
| Chiptakt:
|
270MHz
|
270MHz
im Standard und 290MHz im Erweiterten
Modus
|
| Speichertakt: |
400MHz
DDR
|
400MHz
DDR im Standard und 440MHz im
Erweiterten Modus
|
| Triangles
pro Sek.: |
34
Millionen |
34
Millionen |
| Operationen
pro Sek.: |
1.1
Billionen |
1.1
Billionen |
| Speicherbanbreite: |
6.4
GB/sek. |
6.4
GB/sek. |
| Bandbreiten-Feature: |
Lightspeed
Memory Architektur II
|
Lightspeed
Memory Architektur II
|
| AA-Feature |
Accuview
Anti-Aliasing |
Accuview
Anti-Aliasing |
| Rendering-Pipelines: |
2
|
2
|
| Texturpipelines: |
2
|
2
|
| Ram
Dac: |
350MHZ |
350MHZ |
| Anschlüsse: |
VGA,
TV-Out |
VGA,
TV-Out |