Allgemein ist anzufügen, dass die Benchmarks
mit höchstmöglicher Detailstufe
durchgeführt wurden. Als Treiber für
die MSI N285GTX T2D1G-OC verwendeten wir
den aktuellen Forceware 181.20.
An Qualitätsmodi testen wir derer
drei. Diese werden durch den Performance-Modus
(ohne Antialiasing/Anisotropische Filterung),
dem Medium-Quality-Modus (4xAA/8xAF),
sowie dem Full-Quality-Modus (16xAA/16xAF
bei NVIDIA-Karten) dargestellt. Bei den
Full-Quality-Benchmarks nehmen wir grundsätzlich
die maximal möglichen Qualitätseinstellungen
vor. Dies bedeutet, dass NVIDIA Karten
mit den maximal möglichen AA/AF-Werten
16x/16x getestet werden. Durchläuft
eine ATI-Karte unseren Benchmark-Parcours,
tut sie dieses mit AA/AF-Werten von 24x/16x,
da dieses bei ATI-Karten den maximal möglichen
Wert dargstellt.
Eine Übersicht der durchgeführten
Benchmarks:
- 3Dmark Vantage Version 1.01
- 3Dmark06 Version 1.1.0.0
- FarCry 2 Version 1.01 DirectX-9
- FarCry 2 Version 1.01 DirectX-10
- Crysis Vollversion 1.2 DirectX-9
- Crysis Vollversion 1.2 DirectX-10
- Unreal Tournament 2007 (UT3) Beta Demo
- F.E.A.R. Version 1.08
- Prey Version 1.3
- Serious Sam II Version 2.0.70
Nun zu den einzelnen Benchmarks:
3Dmark Vantage

Mit dem Einzug von Windows
Vista in unserem Testrechner hat auch
3DMark Vantage Einzug in unserem Benchmark-Parcours
gehalten, da 3DMark Vantage auf Windows
Vista beschränkt ist und wir somit
bisher auf diesen Benchmark verzichten
mussten.
Nun haben wir aber auch
das aktuelleste Grafikkarten.Benchmark-Programm
von Futuremark in den Benchmark-Parcours
übernommen, sodass auch Benchmark-Vergleiche
auf Basis des aktuellen 3Dmark Vantage
möglich sind.Bei diesem Benchmark
sind bereits drei Qualitäts-Modi
verfügbar, sodass sich dieser Benchmark
von den anderen ein wenig unterscheidet,
was die Einstellungen angeht. Denn hier
haben wir die drei im 3Dmark Vantage voreingestellten
Modi Performance, High und Extreme genutzt,
was analog zu unseren drei genutzten Modi
Performance, Medium-Quality und Full-Quality
zu sehen ist. Lediglich eigens eingestellte
Auflösungen wurden nicht genutzt,
da in den Test-Modi von 3Dmark Vantage
bereits jeweils eine andere Auflösung
genutzt wird. So wird der Performance-Modus
in 1280x1024, der High-Modus in 1680x1050
und der Extreme-Modus in 1920x1200 durchlaufen.

Im Performance-Bereich
setzt die MSI N285GTX T2D1G-OC den Maßstab
sehr hoch. 13066 Punkte wollen hier erstmal
erreicht werden. Dieser Wert kann momentan
nur von einer Dual-GPU-Karte getopt werden.
Auch im High- und Extreme-Modus macht
die GTX285 noch eine gute Figur. Hier
werden Werte erreicht, die manche Karte
nichtmal im Performance-Modus erreicht.
3DMark06

Als zweiten synthetischen
Benchmark verwenden wir in diesem Test
den Futuremark 3DMark06, welcher auch
auf WindowsXP-Systemen genutzt werden
kann und hier die aktuellste Ausbaustufe
der 3DMark-Reihe darstellt. Darüber
hinaus ist dieser Benchmark immer noch
sehr beliebt, wenn es darum geht die Leistungsfähigkeit
der eigenen Grafikkarte mit derer anderer
Karten zu vergleichen.

Bei geringer Auflösung
scheint die GTX285 ohne AA/AF etwas ausgebremst
zu sein, da der Vorsprung zu Medium-Quality
lediglich ca. 1100 Punkte beträgt.
Mit 14557 Punkten im Medium-Quality-Bereich
steht die GTX285 dann allerdings gut im
Futter und kann ihr Potential offenbar
gut ausspielen. Unter Full-Quality sackt
die GTX285 im Gegenzug deutlich ab.

Bei den 3DMark06-Benchmarks
in hoher Auflösung bleibt die GTX285
recht beständig in ihrer Leistung
und verliert in den Performance-Einstellungen
nur vergleichsweise wenig Punkte im Vergleich
zu dem Ergebnis in geringer Auflösung.
Offenbar möchte die GTX285 gefordert
werden, um ihre Leistung offenbaren zu
können. Während die Leistung
in Medium-Quality noch recht beachtlich
ist, sackt die Karte in Full-Quality recht
deutlich ab. Das spricht dafür, dass
die Karte erst in hohen Auflösungen
und/oder mit voller Nutzung von AA/AF
ins Schwitzen kommt.
Nun interessiert uns, ob sich das Leistungsbild
der synthetischen Benchmarks auf die Spiele
übertragen lässt. Damit gehen
wir dann auch gleich über zu den
Game-Benchmarks.