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Diesmal bekamen wir unsere erste Grafikkarte
von nVIDIA. Sie kam mit einem schlichten
weißen Karton daher und was sofort
auffiel, war das geringe Gewicht der Karte.
Es mußte sich also um einen Aluminiumkühler
handeln, da ein Kupferkühler deutlich
schwerer gewesen wäre.
Und tatsächlich, als wir den Karton
öffneten und die Luftpolsterverpackung
von der GeForce 7800 GTX entfernten, schauten
uns auf der Vorderseite der Grafikkarte
unterhalb der Plexiglasabdeckung passive
Kühlrippen aus Aluminium entgegen.
Die Karte besitzt ein grünes PCB (10
lagig) wie für nVIDIA Karten üblich.
Auch fällt sofort auf, dass die Karte
ein wenig länger ist und bei genauerem
Nachmessen kommen wir auf einen Unterschied
von 1,3 cm mehr als beim Vorgänger
Modell.
Auf der Vorderseite verwendet nVIDIA eine
Einslotkühllösung. Der Lüfter
ist wie bei allen High End Modellen von
nVIDIAs Referrenzdesigns seit der GeForce
FX5800 Standardserie, links von der eigentlichen
GPU angeordnet.
Fast der gesamte Bereich des Kühlers
wird von einer Plexiglasscheibe bedeckt,
die zwischen eingelassenem Lüfter und
den passiven Kühlrippen über GPU
und Speicher angeordnet ist. Auch diese
Kühlung läuft nach üblichem
Schema ab. Der 45 mm große Radiallüfter
mit 24 horizontal angeordneten Schaufeln,
leitet die Luft die er aus dem PC ansaugt
über die passiven Kühlelemente
oberhalb von GPU und Speicher und kühlt
diese somit. Doch dies ist nicht alles.
nVIDIA hat über der GPU eine Headpipe
Konstruktion eingearbeitet, die die Hitze
der GPU an die Oberseite des Kühlers
abgibt. Die gesamte Kühlkonstruktion
ist nicht höher als 1 cm und somit
die flachste High End Kühlung von nVIDIA
die wir bis dato gesehen haben.
Ein weiteres Merkmal ist der dicke schwarz
eloxierte Aluminium Kühlblock, der
im hinteren Bereich der der Karte die Spannungswandler
kühlt. Da die Grafikkarte oberhalb
der der PCIe Spezifikation liegt was den
Stromverbrauch betrifft, braucht die Karte
den neuen Pin PCIe Stromstecker. Die Karte
verbraucht laut nVIDIA 100-110 Watt unter
Volllast, doch der PCI Express Bus stellt
max. 75 Watt zur Verfügung. Das TFT
Monitore immer wichtiger werden sieht man
auch an diesem Referrenzmodell, da 2 DVI
Anschlüsse vorhanden sind.
Auf der Rückseite haben wir diesmal
2 Aluminiumbleche, das eine stabilisiert
die Kühlkonstruktion rund um die GPU,
hat jedoch nur stabilisierenden Nutzen.
Das andere stabilisieret ebenfalls die Kühlkonstruktion
auf der Vorderseite, hat aber zusätzlichen
passiven Kühleffekt für den Speicher.
Ein wenig ungläubig schauten wir auf
das passive Kühlelement das auf dem
Ram verbaut ist, denn GDDR3 Speicher bedarf
aufgrund seiner eher schwachen Betriebstemperatur
keine extra Kühlung. Schaut man von
der Seite her auf die Ramspeicherplätze,
fällt auf, dass von max. 8 möglichen
BGA Modulen nur 4 Plätze belegt sind.
Dies lies uns ein wenig stutzen, denn nVIDIA
verwendet bei 256 MB Karten eigentlich 8
BGA Module, die auf der Vorderseite der
Karte plaziert werden. ( Siehe GeForce 6800
Ultra, etc.) Dies läßt uns zu
der einzigen Annahme kommen, dass dieses
nVIDIA Modell nur eine Zwischenlösung
ist und man bei Bedarf eine GeForce 7800
GTX Karte ganz fix mit 512 MB ausstatten
kann.
Einige Bilder der Leadtek
WinFast A400 LE TDH Grafikkarte
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