
Einleitung:
High End Grafikkarten
der GeForce 6800er Serie sind für
uns ziemlich schwer zu bekommen
und doch ist es uns nach einigen
Fehlversuchen gelungen. Eine im
Juli 2004 zu uns geschickte GeForce
6800 Ultra wollte pardu nicht mit
Raumtemperaturen von 30 Grad laufen,
was uns dazu veranlaßte das
Kärtchen zurück zu senden.
Ein zweiter Patzer ereilte uns im
August 2004 mit einer GeForce 6800
GT Grafikkarte die wohl entweder
keine oder zu wenig Wärmeleitpaste
auf der GPU hatte, denn Benchmarks
quittierte sie mit Bluescreens,
Abstürzen und Temperaturen
von mehr als 120 Grad. :( Unser
dritter Anlauf im September in dem
wir endlich ein funktionierendes
Modell bekamen, war dann schlußendlich
vom Erfolg gekrönt.
Für unseren neusten
Test bekamen wir ein Vorserienmodell
einer GeForce 6800 LE die erst in
der 44 Kalenderwoche 2004 in den
Handel kommen wird. Leadtek Deutschland
sendete uns dieses Testmuster mit
der Bezeichnung " WinFast A400
LE TDH". Möglich wurde
dies, da nVIDIA die GeForce 6800
LE Grafikchips die eigentlich für
den OEM Markt vorgesehen waren in
die Retail LIGA beförderte.
Vielen Dank an dieser Stelle gebührt
Leadtek Deutschland für die
schnelle Bereitstellung der Testgrafikkarte.
Die GeForce 6800 LE
bildet die neue Einstiegsklasse
in den High End Markt der nVIDIA
Grafikchipserie und da wir wie gesagt,
aus dem Hause nVIDIA noch keine
NV40 Chips getestet haben, vergleichen
wir diese Karte mit dem Highendeinsteiger
aus dem Vorjahr 2003 der GeForce
FX 5900 XT, die aufgrund ihres Preisleistungsverhältnisses
sehr beliebt bei den Endkunden war.
Um aber auch ein Auge darauf zu
haben wie der Unterschied zur Leistungsspitze
im High End Sektor ist, haben wir
noch eine modifizierte Radeon x800
Pro @ XT Niveau ins Rennen geschickt(
Auch hier war es für uns sehr
schwierig eine High End Karte zu
bekommen), aber dazu in den Benchmarks
später mehr.
Der GeForce 6800
LE im Detail
Der
GeForce 6800 LE basiert auf dem
NV40 Kern und ist mit Pixel und
Vertexshadern der neusten Generation
ausgestattet. Er wird im 0.13 Mikron
Verfahren hergestellt und verfügt
über 8 Pixel Pipelines und
4 Vertexshader Einheiten. nVIDIAs
Topmodell der GeForce 6800 Ultra
verfügt über die doppelte
Anzahl an Pixel Pipelines und hat
2 Vertexshader Einheiten mehr, somit
ist der Einsteigerchip GeForce 6800
LE nicht einfach ein herunter getakteter
High End Chip wie der GeForce FX
5900 XT aus dem Jahr 2003, sondern
muß leider mit Einschnitten
in der Architektur leben, was sich
auch zwangsläufig in einer
niedrigeren Leistungsfähigkeit
auswirkten sollte.
Der GeForce 6800 LE
wird mit 300 MHz Chiptakt und 350
MHz Speichertakt ausgeliefert, bei
einer Speicheranbindung von 256
Bit. Der verwendete Speicher basiert
auf dem alten DDR I Standard und
wird mit 2,86 ns Zugriffszeit angesprochen.
Halten wir also fest: Der Chip muss
auf GDDR3 Speicher verzichten, ist
in den Pixel Pipelines und Vertexshadern
beschnitten und muss mit niedrigerem
Chip und Speichertakt auskommen.
Doch wenigstens wurde an der restlichen
Engine nichts verändert. Der
GeForce 6800 LE verfügt über
Direct X 9c Effekte in Hardware
mit der Unterstützung der Pixel-
und Vertexshaderversion 3.0. Weitere
Infos zum NV40 Grafikchip findet
ihr hier.
Wer es extreme ausführlich
mag der sollte sich diese Informationen
ansehen.